Beim abendlichen durchschollen der diversen Plattformen passiert es: Man entdeckt ein Bild, egal ob Portrait oder Landschaftsaufnahme und die Idee zum eigenen Bild ist im Kopf. Zuerst ganz klein und unscheinbar, aber dann wächst sie immer weiter.
Man sieht zum Beispiel ein sommerliches Feld, das Heu ist bereits zu Ballen gepresst und man sieht vor dem geistigen Auge bereits das Model davor posieren. Aber wie umsetzen? Die Planung beginnt!

Zunächst suche ich eine passende Location. Tolle Dienste hierbei leistet das Kartentool einer großen Internet-Suchmaschine. Man kann nach Feldern, Flüssen, Industriegeländen u.v.m. suchen. Auch sieht man bereits Parkmöglichkeiten, Laufwege, Platz, etc.
Wenn das erledigt ist, versuche ich mir die Location auch live anzusehen. So kann man sich bereits ein Bild vor Ort machen und Möglichkeiten sowie Lichtverhältnisse kennenlernen. Ebenfalls findet man so schnell heraus, ob es bauliche Veränderungen gab oder die Location überhaupt noch vorhanden ist. Es wäre nicht das erste Mal, das man dann beim Shooting vor einem Bauzaun steht.
Manchmal bieten sogar die Models an, Bilder vor Ort zu machen und mir zu schicken.

Idee im Kopf und passende Location gefunden, dann braucht man noch ein Model. Nur bei konkreten Ideen spielt das Geschlecht dabei eine Rolle. Ansonsten arbeite ich generell sowohl mit Frauen wie auch mit Männern gerne. Entweder hat man bereits Kontakte, welche man gezielt auf dieses Shooting anspricht oder man veröffentlicht einen Aufruf mit möglichst detaillierter Beschreibung im Netz. Hierbei sollten neben der Idee auch weitere konkrete Details wie Datum und Uhrzeit hervorgehen. Vorstellungen zum Outfit oder der Art des Shootings machen es leichter.

Alles erledigt? Prima! Model gefunden, Location und Wetter nochmal gecheckt? Dann kann es losgehen. Ich versuche nach Möglichkeit 24-48 Stunden vor dem Termin das Shooting nochmal zu bestätigen. Und zum Shooting selber lieber ein paar Minuten zu früh ankommen.

Während dem Shooting herrscht normalerweise eine offene, freundliche Atmosphäre. Ich selber sollte klare Ansagen machen um dem Model zu zeigen, was ich mir vorstelle und was ich von ihm erwarte. Dann sollte das ganze eigentlich prima ablaufen.

Nach dem Shooting gehe ich mit dem Model dann den TfP-Vertrag durch. Kein lebensnotwendiges Dokument, jedoch für mich wichtige Informationen wie Kontaktmöglichkeiten oder Vorgaben Zum Thema Veröffentlichung werden hier notiert und mit dem Model besprochen. Die Bildbearbeitung halte ich sehr schlicht, keine aufwendige Beautyretusche oder ähnliches.

Zum Schluss sende ich dem Model die fertigen Bilder zu und veröffentliche erst danach die ersten Aufnahmen auf meinen Kanälen.
Besonders freue ich mich, wenn Models im Anschluss auf mich zukommen und eine erneute oder weitere Zusammenarbeit anbieten. Dann bin ich mir ziemlich sicher, dass das Shooting für beide Seiten ein gelungenes Event war.

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Fotografie bedeutet für mich mehr als nur Likes und Follower. Ich mag es, Bilder zu erschaffen und Momente festzuhalten. Humor gehört für mich auf jeden Fall immer mit dazu. Mein Schwachpunkt? Guter Kaffee!

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